Trauringe aus Platin
Im alten Ägypten und auch in Südamerika war Platin schon vorher bekannt. Im 18. Jahrhundert wurde das Metall in einem Fluss in Spanien gewonnen. Zu dieser Zeit nahm man an, dass der Fund sich um eine Art Silber handelte. Deshalb schenkte man diese Metall wenig Aufmerksamkeit, man nannte diese Kostbarkeit auch falsches oder unreifes Gold. Platin ist das wertvollste Material welches speziell in der Schmuckherstellung zur Verfügung steht. Das gräulich weiße Material ist viel seltener als Gold. Die meisten Platinvorkommen circa 90 % werden in Südafrika, Russland und Kanada gefördert. Im Jahr werden circa 20 t dieses Materials gefördert. 75 % fördert allein Südafrika.
Platin ist ideal für die Produktion von Trauringen und sonstigen Schmuck. Die Materialeigenschaften von Platin unterscheiden sich deutlich zu beispielsweise Gold. Platin ist viel härter als Gold, es verändert seine Form nicht. Läuft nicht an und Umwelteinflüsse können diesem Material nichts anhaben.
Dadurch das Platin im Verhältnis zu anderen Schmuckmaterial sehr teuer ist, sind beispielsweise einige Trauringhersteller dazu übergegangen Platin mit anderen Legierungen wie zum Beispiel Palladium zu kombinieren um die Ringe preislich günstiger herstellen zu können.
Derzeit werden Legierungen in 950er, also 95 Prozent reines Platin und die etwas günstiger Variante, Platin 600 mit einem 60-prozentigen reinen Platinanteil benutzt.
Das glänzende Schimmern, die weiße Farbe des Materials, macht Platin zum idealen Schmuck für Eheringe oder Verlobungsringe. Gerade durch das tägliche tragen der Trauringe und der besonderen Beanspruchung, empfiehlt es sich den sicherlich höheren Preis in Kauf zu nehmen, denn diese Ringe sollen sie, wenn möglich ein Leben lang begleiten und auch noch nach Jahren gut aussehen.